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Bericht: Serenade und Festumzug

Am letzten Wochenende waren wir gleich mehrmals im Einsatz – und das mit Unterstützung aus Frankreich.

 

Aber der Reihe nach. Zuerst trafen am frühen Samstagnachmittag unsere Freunde der Société de Musqiue de Ferney-Voltaire in Gersthofen ein und wurden direkt zünftig mit belegtem Laugengebäck begrüßt. Wir haben die Musiker bei unserer Mini-Konzertreise in die Gegend um Genf letztes Jahr kennengelernt, nun stand der Gegenbesuch an. Und natürlich sollte dieser musikalischer Natur sein. Deshalb lautete das Motto der diesjährigen Serenade der Gersthofer Blasharmoniker „Vive la Musique“ und bot damit den perfekten Rahmen für ein Gemeinschaftskonzert.

 

Eröffnet wurde die Serenade von unseren französischen Gästen, die zum Beispiel die Filmmusik zu „Die Regenschirme von Cherbourg“ und ein Medley von Charles Aznavour im Gepäck hatten. Nach der Pause, in der sich das Publikum mit den von uns zubereiteten Snacks stärken konnte, übernahmen die Blasharmoniker und boten unter anderem Offenbachs „Can Can“, Edith Piafs „Milord“, ein Medley der Chart-Hits von Stromae und „Les Misérables“ dar. Natürlich durften gemeinsame Zugaben der beiden Orchester nicht fehlen, und bei der Musik zum Louis-de-Funès-Film „Der Gendarm von Saint Tropez“ ließ es sich auch das Publikum nicht nehmen, unter der Leitung von Léonard Clément mitzusingen und mitzupfeifen. Den Tag ließen beide Orchester bei einem Abendessen im Haus der Musik gemütlich ausklingen.

 

Am nächsten Morgen stand gleich früh der erste Programmpunkt für die Société de Musique an: Es ging zur Stadtführung nach Augsburg. Danach nahmen beide Orchester am Festumzug zu den Feierlichkeiten des 50-jährigen Jubiläums der Stadt Gersthofen teil, anschließend konnten sich die französischen Musiker von der typisch bayrischen Ausgelassenheit im Festzelt überzeugen.

 

Damit war der Einsatz für die Blasharmoniker beendet. Unsere Gäste machten montags auf ihrer Rückfahrt nach Frankreich noch einen Schlenker nach Füssen und besuchten – natürlich – Neuschwanstein.

 

Ein großes Dankeschön gilt allen Organisatoren und Helfern, die für einen reibungslosen Ablauf des Besuchs und der Serenade gesorgt haben.

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