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Prosit Neujahr!

Neujahrskonzert im Haus des Deutschen Ostens in München

 

Als im Herbst 2011 die Anfrage kam, ob wir im Januar 2012 das Neujahrskonzert des Hauses des Deutschen Ostens (HdO) in München übernehmen würden, galt es erst einmal, einiges zu organisieren. Die normalerweise probenfreien Weihnachtsferien machten das Unterfangen, zu diesem Zeitpunkt ein großes, zweistündiges Konzert zu spielen, nicht unkompliziert. Doch schnell waren Lösungen gefunden und die Proben konnten beginnen.

 

Wie kommt das HdO aber ausgerechnet auf die Gersthofer Blasharmoniker? Diese Frage wurde vorab und auch am Konzertabend selbst häufiger gestellt. Dr. Ortfried Kotzian, damaliger Direktor des HdO, erklärte die Verbindung folgendermaßen: „Das Orchester kommt aus der Stadt Gersthofen bei Augsburg. Gersthofen hat einen Stadtteil, der Stiftersiedlung heißt. Diese Siedlung wurde benannt nach Adalbert Stifter, weil dort mehrheitlich Sudetendeutsche wohnen und einige der Musiker stammen auch aus diesem Stadtteil.“ Zudem seien wir Mitglied der djo – Deutsche Jugend in Europa – und stünden aufgrund dieser Tatsachen dem HdO und dem Sudetendeutschen Haus nahe. 

 

Diese „Verbindungen“ machten am Samstag, den 14. Januar 2012, um 18.30 Uhr ein schönes und musikalisch anspruchsvolles Neujahrskonzert im Adalbert-Stifter-Saal des Sudetendeutschen Hauses in München möglich. Im ersten Teil boten wir mit Stücken wie „Danse Infernale“ aus dem „Feuervogel“ von Igor Strawinsky oder dem „Slawischen Tanz Nr. 8“ von Antonín Dvorák allerlei „Östliches“. Nach der Pause leitete die „20th Century Fox Fanfare“ den modernen Teil des Konzertes ein. Filmmusik aus „Der mit dem Wolf tanzt“, „Star Trek“ oder „Fluch der Karibik“ entführten die Zuhörer in andere Welten. Als Zugabe sorgte das „Muss“ bei einem Neujahrskonzert, der „Radetzky-Marsch“ von Johann Strauß, für einen beschwingten Abschluss.

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